
Yellow Submarine
Ein zwölf Meter langes U-Boot, vor Anker in einem Pinienwald, einen Schritt von der Porečer Küste entfernt
Ein Fünf-Sterne-Resort stellt eine Frage, die selten gestellt wird
Das Valamar Pical Resort wurde 2026 eröffnet. In einem solchen Umfeld ist jedes Element vorab auf ein bestimmtes Niveau festgelegt: die Architektur, die Landschaft, die Gastronomie, der Strand.
Die Frage, die man uns stellte, war einfach. Kann ein Kinderspielplatz dieses Niveau halten und dabei ein Spielplatz bleiben?
Die Antwort verlangte, dass der Raum eine eigene Identität bekommt. Etwas, woran sich ein Gast erinnert und wovon er zu Hause erzählt, genauso wie vom Blick von der Terrasse.

Ein U-Boot, das zu tief tauchte und im Pinienwald auftauchte
Im Zentrum des Projekts steht ein U-Boot: zwölf Meter lang, neun Meter breit, sechs Meter hoch. Der Maßstab ist bewusst gewählt. Eine kleinere Form wäre ein Spielgerät gewesen, diese hier ist ein Orientierungspunkt, sichtbar von der Promenade und von den Hotelterrassen.
Um das U-Boot herum wurde eine Unterwasserwelt gebaut. Das Steinlabyrinth besteht aus Brettschichtholz, dessen Oberfläche Stein nachbildet, und daneben stehen vertikale Säulen in Türkis, Blau und Gelb, die an Seegras denken lassen. Eine Sandzone mit Bänken in Propellerform schließt den Kreis.
Kinder, die diesen Raum betreten, brauchen das Meer nicht mehr. Sie sind schon darin, bevor sie am Strand ankommen.


Siebenhundert Quadratmeter ohne vorgeschriebenen Weg
Die Anordnung folgt nicht der üblichen Teilung in eine Zone für jüngere und eine für ältere Kinder. Es gibt keine Schilder und keine empfohlene Richtung. Es gibt einen Verlauf, den das Kind im Gehen entdeckt: von der ruhigen Eingangszone mit den Schaukeln durch eine immer dichtere Mitte bis zur Spitze des U-Boots, von der die Edelstahlrutsche wieder nach unten führt.
Jeder Übergang ist als Entdeckung angelegt. Die Säulen filtern den Blick und geben das nächste Element erst aus der Nähe frei, und das Labyrinth behält sein Inneres für den, der hineingeht. Die Rutsche wird erst von oben sichtbar.
Die Pinien auf dem Grundstück wurden erhalten, die Anordnung wurde um sie herum entwickelt. Das hat den Grundriss eingeschränkt, dem Spielplatz aber Schatten gegeben, und der ist an dieser Küste im Sommer keine Nebensache.
Sechs Elemente, eine Unterwasserwelt

Das U-Boot, 12 Meter
Stahltragwerk mit gelber Holzlattenverkleidung. Im Rumpf: Plattformen, Kletterelemente und der Ausgang zur Rutsche. Ein Periskopfenster aus Edelstahl am Bug.

Das Steinlabyrinth
Gebogene Wände aus Brettschichtholz, mit steinähnlicher Oberflächenbearbeitung. Verborgene Durchgänge, Nischen zum Verstecken und kleine Fenster, durch die Kinder spähen.

Farbsäulen
Vertikale Säulen in Türkis, Blau und Gelb. Sie gliedern den Raum, lenken die Bewegung und verändern ihr Aussehen mit dem Sonnenstand.

Die Edelstahlrutsche
Eine geschlossene Röhre, die von der Spitze des U-Boots bis auf Bodenhöhe führt. Der einzige schnelle Abstieg aus der Höhe und der Schlusspunkt des gesamten Rundgangs.

Das Steuerpult
Interaktive Elemente im Inneren: drehbare Scheiben, Fenster und Motive der Unterwasserwelt, ins Material eingeprägt. Der REDOX-Schriftzug ist in das Pult selbst eingearbeitet.

Die Sandzone
Ein ruhiger Bereich mit Bänken in Propellerform um einen eigens gesetzten Baum, für jüngere Kinder und für Eltern, die im Schatten bleiben.
Ein Raum, der nichts erklärt, sondern entdeckt werden will
Motorische Entwicklung
Klettern, Durchkriechen, Balancieren und Rutschen aktivieren unterschiedliche Muskelgruppen und schulen die Koordination ohne eine einzige schriftliche Anweisung.
Kognitive und emotionale Entwicklung
Verborgene Durchgänge und Fenster verlangen vom Kind, vorauszudenken, zu wählen und Risiken abzuschätzen. Bei jedem Besuch entdeckt das Kind etwas, das ihm beim letzten Mal entgangen war.
Soziale Entwicklung und Miteinander der Altersgruppen
Der Raum hat kein einziges Zentrum und damit auch keine Gruppe, die es besetzt. Zonen unterschiedlicher Intensität erlauben es einem jüngeren und einem älteren Kind, denselben Raum gleichzeitig zu nutzen.
Ortsbezug
Jedes Motiv verweist auf die istrische Küste: das Meer, die Pinien, den Stein, die Farben des Wassers. Das Kind spielt auf Pical, an einem Ort, der einen Namen und eine Geschichte hat.

Eine Konstruktion, die Salz, Sonne und eine volle Saison aushalten muss
Das Tragwerk ist aus Stahl, die Verkleidung aus Holz. Die Kombination wurde wegen des Standorts gewählt: Der Spielplatz steht einen Schritt vom Ufer entfernt, Salz und Sonne ausgesetzt, und ist die gesamte Tourismussaison hindurch ohne Unterbrechung in Betrieb.
Der Stahl trägt die Last und hält die Geometrie des Rumpfes. Das Holz bringt Wärme ins Material und verträgt den täglichen Kontakt. Die am stärksten beanspruchten Elemente, die Rutsche und das Periskopfenster, sind in Edelstahl ausgeführt.
Sämtliche Spielgeräte auf der Anlage sind TÜV-zertifiziert. Für einen Investor in der Hotellerie ist das eine Bedingung, keine Formalität. Die Verantwortung für die Sicherheit der Gäste bleibt beim Betrieb, und die Zertifizierung durch eine unabhängige dritte Stelle ist der Nachweis, dass die Geräte nach der geltenden Norm geprüft wurden.
Die Beleuchtung wurde bereits bei der Fertigung in den Rumpf eingebaut. Deshalb wirkt das U-Boot abends wie eine eigenständige Installation, von innen heraus beleuchtet.
„Ein Spielplatz in einem Fünf-Sterne-Resort misst sich nicht daran, wie lange er hält, sondern daran, ob das Kind am nächsten Tag wiederkommt.“
Gebaut als Teil des Resorts, nicht danebengestellt
Yellow Submarine wurde als Teil desselben Raums geplant und gebaut, mit denselben Anforderungen an Material, Detail und Dauerhaftigkeit wie alles andere im Valamar Pical Resort.
Für den Investor bedeutet das ein Angebot, das die ganze Saison funktioniert und das Gäste ohne jede Aufforderung fotografieren. Für das Kind bedeutet das 700 Quadratmeter, auf denen ihm niemand sagt, was zu tun ist.
Eröffnet im Juni 2026, gemeinsam mit dem Resort.
Bereit, gemeinsam Räume zu gestalten?
Jedes Projekt beginnt damit, den Raum und die Menschen zu verstehen, die ihn nutzen werden. Ob Sie ein Projekt planen oder erste Ideen erkunden, hier beginnt das Gespräch.






